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Storming zeigt, wo die Arbeitsweisen in Ihrem Team auseinandergehen, und schlägt vor, was die Beteiligten miteinander vereinbaren können.

Alle im Team beantworten einen Fragebogen aus der Persönlichkeitsforschung und einen kürzeren zur Teamkultur. Storming vergleicht die Antworten nach veröffentlichten Regeln. Anna und Marc sehen dann zum Beispiel, dass sie unter «fertig» nicht dasselbe verstehen, und was sie dazu vereinbaren könnten.

Gedacht für Teams mit fünf bis fünfzehn Personen. Der längste Fragebogen dauert rund zwanzig Minuten; danach besprechen die Beteiligten das Ergebnis und halten fest, was sie ändern wollen.

Storming ist in Entwicklung. Die Beta beginnt noch 2026, zuerst mit Teams von der Warteliste.

Wir schreiben Ihnen nur zur Beta, höchstens einmal im Monat. Jede Mail enthält einen Link, mit dem Sie sich wieder austragen können.

Ein Beispiel aus der Paar-Ansicht

Eine Paar-Auswertung beschreibt eine Situation, die beide aus dem Alltag kennen, und schlägt eine Vereinbarung dafür vor. Darunter steht, auf welchen Werten sie beruht. Anna und Marc lesen sie zusammen und entscheiden dann, ob sie den Vorschlag so übernehmen oder etwas Eigenes vereinbaren.

dyad/orderliness-gap · v1.1.0 Erfundene Daten · fiktives Team
Im Alltag
Für Marc ist eine Aufgabe erledigt, wenn sie funktioniert, für Anna erst, wenn sie dokumentiert und geprüft ist. Beide haben schon Arbeit nachgebessert, die der andere für abgeschlossen hielt.
Grundlage
Ordnungsliebe Δ 34 Punkte · Bereiche überlappen nicht
Vorschlag
Vor Beginn schriftlich festhalten, was «fertig» je Artefakt heisst: Ticket, Migration, Runbook.

Was Storming macht

Paare

Reibung zwischen zwei Personen

Acht veröffentlichte Regeln vergleichen die Profile zweier Personen und ihre Sicht auf die Teamkultur. Die beiden erhalten höchstens drei Hinweise, jeweils mit einer Alltagssituation und einem Vorschlag für eine Vereinbarung.

Kultur

Wie das Team seine Kultur sieht

Alle beantworten Aussagen zu acht Themen wie Entscheidungstempo oder Umgang mit Konflikten, und zwar zweimal: wie es heute ist und wie es sein sollte. Die Karte zeigt neben dem Median auch, wie weit die Antworten auseinanderliegen. Wo sie weit streuen, lohnt sich meist ein Gespräch im Team.

Delegation

Wer kann was allein

Für jeden Verantwortungsbereich schätzen Sie gemeinsam mit der betreffenden Person Kompetenz und Commitment ein. Daraus ergibt sich ein Vorschlag, wie eng Sie begleiten und wie viel Sie abgeben. Entscheiden Sie anders, bleibt der Vorschlag daneben sichtbar.

Entwicklung

Ziele, die man beobachten kann

Ein Entwicklungsziel beschreibt ein Verhalten in vier Stufen, zum Beispiel wie jemand Entscheide festhält. Pro Person sind höchstens zwei Ziele gleichzeitig aktiv, und für die nächste Stufe braucht es datierte Beispiele. Ein Persönlichkeitswert ist nie selbst das Ziel.

Wer was davon hat

Führungskraft

Weniger vermitteln

Zwei Personen, die immer wieder aneinandergeraten, erhalten mit der Paar-Ansicht einen konkreten Anhaltspunkt und einen Vorschlag, den sie miteinander besprechen. Sie müssen nicht jede Reibung selbst schlichten.

Führungskraft

Gezielter delegieren

Sie sehen pro Verantwortungsbereich, wo jemand selbständig arbeiten kann und wo Sie noch begleiten sollten. Das macht Einzelgespräche konkreter.

HR

Ein Instrument, das Sie vertreten können

Storming vergibt keine Punktzahlen und erstellt keine Ranglisten. Wie die Daten geschützt sind, ist auf der Seite Vertrauen öffentlich beschrieben. Den Vertrag zur Auftragsbearbeitung und die technischen Massnahmen erhalten Sie vor dem Start.

Warum Mitarbeitende offen antworten

Jede Person sieht ihr eigenes Profil und entscheidet selbst, was sie davon mit wem teilt. Das macht es leichter, die Fragen so zu beantworten, wie es im Alltag tatsächlich ist. Darauf beruht jede Auswertung.

Was Ihr Team vor dem Ausfüllen liest →

Nur belegbare Unterschiede

Jeder Fragebogenwert ist mit einer gewissen Ungenauigkeit gemessen. Liegen zwei Personen so nah beieinander, dass sich ihre Bereiche überschneiden, zeigt Storming keinen Unterschied an. So baut niemand eine Erklärung für eine Differenz, die es gar nicht gibt. Die Regel steckt in der Berechnung selbst und gilt deshalb für jede Ansicht.

Ein Rechenbeispiel dazu steht auf der Methodenseite.

Herkunft der Instrumente

Die Persönlichkeitsfragebogen stammen aus dem International Personality Item Pool (IPIP), einer gemeinfreien Sammlung, mit der die Forschung seit rund dreissig Jahren arbeitet. Es fallen keine Lizenzgebühren pro Person an, und um die Ergebnisse zu verstehen, braucht es weder eine Zertifizierung noch eine externe Beratung. Die Fragebogen zu Teamkultur und Teamklima haben wir selbst entwickelt. Was an ihnen noch geprüft werden muss, steht auf der Methodenseite.

Methode und Regeldateien →